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AMD Aktienanalyse 2021

AMD mit Sitz in Santa Clara USA ist ein Halbleiterunternehmen und INTELS schärfster Konkurrent. Der AMD EPYC™ der 3. Generation ist der leistungsstärkste x86-Server-Prozessor. AMD vertreibt Prozessoren, Grafikkarten, Kombilösungen aus CPU und GPU, System on a Chip Lösungen (SoCs) sowie professionelle Computerprodukte (Enterprise, Embedded and Semi-Custom).


Umsatz nach Geschäftsbereichen:

Grafische Produkte, Prozessoren (65,9 %);


Professionelle Computerprodukte (34,1 %).


Die Umsatzerlöse verteilen sich geografisch wie folgt: USA (23,5 %), China (23,9 %), Taiwan (12,2 %), Europa (11,3 %), Singapur (11,2 %), Japan (10,6 %) und Sonstige (7,3 %).


Mitarbeiteranzahl : 12 600 Personen.


AMD hat mit Intel und NVIDIA mächtige Konkurrenz. Im Gegensatz zu den anderen Beiden zahlt AMD keine Dividende. Somit sind Aktionäre auf die Kurssteigerung und zunehmend weiter starkes Wachstum angewiesen. Das Unternehmen profitiert extrem von Lisa Lu, zudem sind die Fundamentaldaten insgesamt positiv. Die Aktie ist mit einem KGV von fast 50 nicht günstig und wie oben erwähnt von weiter starkem Wachstum abhängig um dies zu begründen. Neue Technologien wie IoT, Augmented und Virtual Reality sind ein extrem stark wachsender Zukunftsmarkt. Der Trend zu immer mehr Digitalisierung und CLOUD Lösungen erfordert schnelle Grafiken und Prozessoren.


Burggraben:

Lisa Su, die CEO von AMD ist eine top Managerin und verschaffte AMD in den vergangenen Jahren den Vorsprung zum Konkurrent Intel ! Bei Gamern ist AMD mittlerweile wesentlich beliebter und kann auf ein großes Marktvertrauen bauen. Das Fabless Fertigungskonzept (=Fremdfertigung) verschafft AMD Flexibilität in der Fertigung. AMD konzentriert sich auf auf die Entwicklung der Schaltungen seiner Prozessoren, lagert jedoch die Produktion aus. Dies erweist sich (Stand heute) als vorteilhafter als die Eigenfertigung bei Intel. Hier könnten die EPYC Prozessoren, die ich eingangs erwähnte stark profitieren.


Risiken:

Zunehmender Preisdruck durch Intel und NVIDIA welcher die operativen Margen drücken könnte. Auch die Semiconductoren, die für AMD fertigen könnten an der Preisschraube ziehen, denn diese werden auch zunehmend größer und größer und haben eine gewisse Marktmacht. Weiterhin das Risiko, dass die AMD Chefin Lisa Lu irgendwann zurücktritt. Sie hat den Erfolg AMDs maßgeblich beeinflusst. Dies wäre für die Aktionäre sicher ein Schock und würde den Kurs negativ beeinflussen. Zudem sind Aktien wie AMD durch die bereits hohe Bewertung auch anfällig für Kursschwankungen insbesondere wenn die Analystenschätzungen nach unten revidiert werden.


AMD Aktienanalyse




Disclaimer: Alle Aktienanalysen sind weder eine Kauf noch Verkaufsempfehlung. Es handelt sich hier um meine eigene Meinung und keine Anlageberatung. Alle Zahlen wurden mit bestem Gewissen recherchiert. Für eventuelle Fehler und Unvollständigkeit keine Haftung. Erstellungsdatum 04/2021

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