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Novo Nordisk Aktienanalyse 2021


Novo Nordisk ist der Weltmarktführer bei Diabeteserkrankungen und Adipositas und vermarktet auch weitere pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. Beides sind Zivilisationskrankheiten. Beim Insulinumsatz ist Novo Nordisk die Nummer eins rund 13 Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr. Die Konkurrenz Eli Lilly mit 6.6 MRD $ sowie Boehringer Ingelheit mit 2.8 MRD Dollar Umsatz liegt weit hinten. Wettbewerber wie AstraZeneca, Bayern oder Johnson und Johnson liegen noch weiter abgeschlagen hinter Novo Nordisk.


Die 5 Geschäftsbereiche von Novo Nordisk:

  • Diabetes: Weltmarktführer (siehe oben) bei der Insulinherstellung (ca. 80% vom Umsatz)

  • Hämophilie: Herstellung von Gerinnungsfaktoren (Blutgerinnung)

  • Adipositas: Medikamente für krankhaft übergewichtige Menschen

  • Wachstumsstörungen: Humane Wachstumshormone für Patienten die diese nicht selbst ausreichend produzieren können

  • Biopharmaka: Präparate zur Vorbeugung von Osteoporose oder diverse Hormonpräparate


Burggräben von Novo Nordisk:

Durch die starke Spezialisierung auf Diabetes hat Novo Nordisk etliche Patente angemeldet. Diabetes ist eine wachsende Volkskrankheit. Weiterhin hat Novo Nordisk gegen Adipositas tolle Produkte in der Pipeline. Das Unternehmen arbeitet außerordentlich profitabel mit einer beeindruckenden Umsatzrendite von 42.6%. Bei wachsender Konkurrenz könnte Novo Nordisk somit die Preisschraube drehen und neue Wettbewerber aus dem Markt drängen. Zudem wächst die Zahl der weltweiten Diabeteserkrankungen um jährlich rund 4%.


Chancen:

Wachsender Markt, tolle Fundamentaldaten, Hoher Cashflow, Marktführerschaft, konstantes und gesundes Wachstum bislang, Dividendenzahler, keine hohen Kursverluste bisher z.B. während des Corona Crash 2020.


Risiken:

Novo Nordisk ist stark abhängig von der Diabetes Sparte. Durch gesetzliche Regularien z.B. in den USA könnte das Unternehmen durch politische Rahmenbedingungen unter Druck gesetzt werden. Zudem setzt Novo Nordisk seine Produkte auch zum Großteil an Großabnehmer wie Krankenhäuser, Apotheken usw. ab. Auch das ist ein tendenzielles Risiko (=wenige, große Abnehmer)


Novo Nordisk Analyse April 2020




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